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Gesundheitsökonomie

Die Abteilung Gesundheitsökonomie untersucht die ökonomischen Auswirkungen der digitalen Transformation auf das Gesundheitsversorgungssystem. Im Mittelpunkt stehen insbesondere digitale Technologien, künstliche Intelligenz und Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sowie deren Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit, Versorgungsqualität und Leistungsfähigkeit der beteiligten Akteure.

Unsere Arbeit befasst sich unter anderem mit der Frage, unter welchen Voraussetzungen digitale Innovationen einen messbaren gesundheitlichen und ökonomischen Mehrwert schaffen. Dabei analysieren wir sowohl direkte Kosten und Einsparpotenziale als auch mittel- und langfristige Effekte auf Behandlungsabläufe, Personalressourcen, Versorgungsstrukturen und Patientenergebnisse. Berücksichtigt werden die Perspektiven von Leistungserbringern, Kostenträgern, Unternehmen, politischen Entscheidungsträgern sowie Patientinnen und Patienten.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der gesundheitsökonomischen Bewertung von Anwendungen der künstlichen Intelligenz und von DiGA. Untersucht werden beispielsweise deren Nutzen im Versorgungsalltag, ihre Kosteneffektivität, Erstattungsfähigkeit, Skalierbarkeit und nachhaltige Integration in bestehende Prozesse. Darüber hinaus betrachten wir mögliche Fehlanreize, Investitionsrisiken und regulatorische Rahmenbedingungen, die den erfolgreichen Einsatz digitaler Lösungen fördern oder hemmen können.

Mit wissenschaftlich fundierten Analysen und praxisnahen Handlungsempfehlungen unterstützt die Abteilung Entscheidungsträger dabei, digitale Innovationen wirtschaftlich tragfähig, bedarfsgerecht und qualitätsorientiert in die Gesundheitsversorgung zu überführen. Unser Ziel ist es, Transparenz über Kosten, Nutzen und Verteilungswirkungen herzustellen und damit einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen, effizienten und patientenorientierten Gesundheitsversorgung zu leisten.